Die Welt der Schmetterlinge und Heuschrecken auf dem Lechfeld
Am ersten Sommerferienwochenende 2026 trafen sich 17 Kinder und acht Erwachsene an der Kriegsgräbergedenkstätte auf dem Lechfeld. Bevor es auf die Wiese ging, informierte uns Herr Richard Engelschall, Dipl.-Biol. aus Egling und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Landschaftsökologie, der die Leitung der Exkursion übernommen hatte, darüber, wie man sich richtig kleidet und schützt, um nicht von Wespen gestochen oder von Zecken gebissen zu werden.
Anschließend zogen die Kinder in kleinen Gruppen mit Kescher und Lupe los. Ausgestattet mit verschiedenen Suchaufträgen machten sie sich auf die Suche nach unterschiedlichen Heuschrecken- und Schmetterlingsarten. Dabei konnten sie einige der gesuchten Heuschrecken erfolgreich aufspüren und genauer unter die Lupe nehmen. Die gefangenen Insekten wurden vorsichtig in Gläsern mit Deckel betrachtet und untersucht. Natürlich wurden anschließend alle Tiere wieder freigelassen, damit sie in ihrem natürlichen Lebensraum weiterleben konnten.
Aufgrund der großen Hitze und des fehlenden Nahrungsangebots konnten leider keine Schmetterlinge entdeckt werden.
Trotz der sommerlichen Temperaturen waren es zwei erlebnisreiche Stunden, die den Kindern viel Freude bereiteten und auch den Erwachsenen die faszinierende Welt der Natur ein Stück näherbrachten.
Text: Rosemarie Weckmer/Sabrina Scherer
Fotos: Philipp Scherer
Kommende Termine und Aktivitäten
Neue Mitgliedsausweise
Ende des Jahres werden die neuen Mitgliedsausweise verteilt.
Den Ausweisen möchten wir einen Umfragebogen zur künftigen Gestaltungunseres Angebots beilegen. Außerdem bitten wir, die E-Mail-Adressen mitzuteilen, damit können wir unsere Mitglieder schneller Informationen zukommen lassen.
Jahreshauptversammlung 2026 - Fluss-Rangerin Patrizia Majowski wirbt für mehr Natur am Lech
Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Untermeitingen stand ein eindrucksvoller Vortrag der Biogeografin und Fluss-Rangerin Patrizia Majowski vom Verein Lebensraum Lechtal. Auf Einladung von Vorstandsmitglied Wolfgang Pavel war die Referentin in die Imhofhalle gekommen, um über die aktuelle Situation des Lechs sowie über Möglichkeiten seiner Renaturierung zu sprechen.
Fluss-Rangerin Patrizia Majowski wirbt für mehr Natur am Lech
„Mein Interesse für den Lech kommt daher, dass ich sehe, wie der Lech aussieht“, erklärte Majowski gleich zu Beginn ihres lebhaften und mit großer Begeisterung vorgetragenen Referats. Dabei machte sie deutlich, dass ihr der Fluss persönlich sehr am Herzen liege. Gleichzeitig schilderte sie eindringlich, wie stark sich der Lech im Laufe der vergangenen Jahrzehnte verändert habe. Der einst wilde Alpenfluss sei heute kaum noch als natürlicher Wildfluss erkennbar. „Der Lech ist inzwischen nur noch eine Stauseenkette, ein Hybrid-Gewässer“, sagte sie. Damit beschrieb sie die Mischung aus aufgestauten Bereichen und nur noch kurzen frei fließenden Abschnitten, die den ursprünglichen Charakter des Flusses weitgehend verdrängt hätten.
Besonders anschaulich schilderte die Referentin die Situation an der sogenannten Illasschlucht, die oft als schönster Abschnitt des deutschen Lechs bezeichnet wird. Viele Besucher würden dort sagen: „Oh, wie schön die Natur hier ist.“ Doch dieser Eindruck täusche, betonte Majowski eindringlich: „Die Natur ist kaputt.“ Es gebe keine funktionierenden Kiesbänke und keine bewachsenen Bereiche einer echten Wildflusslandschaft mehr. Durch die zahlreichen Staustufen fehle dem Fluss die natürliche Dynamik. Das Wasser könne kaum noch Geröll und Kies transportieren, wodurch wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten verloren gingen.
Trotz dieser kritischen Bestandsaufnahme hob Majowski auch die landschaftliche Schönheit des Lechs hervor. Gerade die besondere Mischung aus Wasserflächen, Kiesinseln und Auwäldern biete nach wie vor vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten wertvolle Rückzugsräume. Diese biologische Vielfalt gelte es zu erhalten und – wo möglich – wieder auszubauen. Mit großem Engagement sprach die Referentin über Renaturierungsmaßnahmen, die helfen könnten, dem Lech wieder mehr Natürlichkeit und Dynamik zurückzugeben.
Als weiteren Gast begrüßte die Vorsitzende Rosemarie Weckmer den Geschäftsführer des Kreisverbandes Augsburg-Land, Ulrich Grassinger. In seinen Grußworten betonte Grassinger das steigende Interesse an den regionalen Gartenbauvereinen. Dieses Wachstum zeige, dass viele Hobbygärtner die vielfältigen Angebote der Vereine – von praktischer Gartenarbeit über Fachvorträge bis hin zu gemeinschaftlichen Aktionen – sehr zu schätzen wüssten. Für Grassinger sei dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die Gartenbauvereine mit ihren Aktivitäten „den Nerv der Zeit treffen und immer mehr in das Bewusstsein der Menschen gelangen“.
Die Vorsitzende Rosemarie Weckmer begrüßte den Geschäftsführer des Kreisverbandes Augsburg-Land, Ulrich Grassinger
Im weiteren Verlauf der Versammlung standen neben den regulären Tagesordnungspunkten auch Ehrungen langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Die Vorsitzende stellte dabei insbesondere die langjährige Treue und Verbundenheit der Mitglieder heraus und dankte allen Geehrten für ihr jahrzehntelanges Engagement im inzwischen 324 Mitglieder starken Verein. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Anneliese Kraatz geehrt. Bereits seit 40 Jahren gehören Luitgart Hanauer und Maria Matz dem Verein an. Für ein halbes Jahrhundert Vereinstreue wurden Erwin Aurbacher, Inge Bauer, Herbert Hammermüller, Lutz Huhnscheid, Hans Meier, Manfred Meck, Anita Reichle, Siegfried Wiedemann, Michael Riess und Xaver Schmid ausgezeichnet.
Für ein halbes Jahrhundert Vereinstreue wurden Erwin Aurbacher, Inge Bauer, Herbert Hammermüller, Lutz Huhnscheid, Hans Meier, Manfred Meck, Anita Reichle, Siegfried Wiedemann, Michael Riess und Xaver Schmid ausgezeichnet.
Zuvor hatte Frau Weckmer noch eine personelle Veränderung innerhalb der Vorstandschaft bekanntgegeben. Nach 15 Jahren engagierter Tätigkeit als Beisitzerin beendet Katarina Hartl ihre Mitarbeit im Vorstand. Die Vorsitzende dankte ihr für ihren langjährigen Einsatz und ihre Unterstützung im Vereinsleben. Ihre Nachfolge übernimmt künftig Corina Körber.
Text: Jürgen Schmidt
Foto: Jürgen Schmidt
Gemeinsamer Jahresausflug 2026 in den Kreislehrgarten und zur Allgäuer Genussmanufaktur
Am 18. Juli 2026 machten sich rund 40 Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Untermeitingen und der Naturfreunde Klosterlechfeld gemeinsam auf den Weg ins Allgäu. Bereits während der Busfahrt sorgten Butterbrezen für eine kleine Stärkung und einen gelungenen Auftakt.
Erstes Ziel war der Kreislehrgarten Unterallgäu in Bad Grönenbach. Dort führte Markus Orf die Gruppe durch die abwechslungsreich gestaltete Anlage am Fuße des Hohen Schlosses. Zwischen Kräutergarten, Obstbäumen, Beerensträuchern, Rosen, Stauden und verschiedenen Schaugärten gab es viele Anregungen für den eigenen Garten zu entdecken. Auch der weite Blick über Bad Grönenbach und die umliegende Landschaft machte den Rundgang zu einem besonderen Erlebnis.
Die Teilnehmenden des Obst- und Gartenbauvereins Untermeitingen und der Naturfreunde Klosterlechfeld im Kreislehrgarten Bad Grönenbach.
Ein besonderer Blickfang war der Hainbuchenpavillon. Unter seinem dicht verflochtenen Blätterdach entstand ein überraschend kühler, geschützter Raum. So ließ sich unmittelbar erleben, wie wirkungsvoll Pflanzen Schatten spenden und Hitze auf ganz natürliche Weise abmildern können.
Music: Nothing Comes Close Musician: The Major Toms (from Audiio)
Nach der Führung ging es zum gemeinsamen Mittagessen in den Gasthof Post. Anschließend fuhr die Gruppe weiter nach Leutkirch zur Allgäuer Genussmanufaktur.
Da einige Werkstätten nur begrenzt Platz bieten, wurden die Teilnehmenden dort in zwei Gruppen aufgeteilt. Zwei Gästeführer gaben Einblicke in das genossenschaftlich organisierte Projekt und in die Arbeit der verschiedenen Handwerksbetriebe. In dem historischen Gebäude sind traditionelles Handwerk, regionale Produkte, Gastronomie und Handel unter einem Dach vereint. Zu sehen waren unter anderem Werkstätten, in denen mit viel Können und Liebe zum Detail gearbeitet wird.
Auch der Genuss kam nicht zu kurz: Bei einer Gin-Verkostung sowie bei Kaffee und Kuchen blieb Zeit für Gespräche, Begegnungen und eigene Entdeckungen.
Bei trockenem, sonnigem und angenehm warmem Wetter verlief der gesamte Ausflug rundum gelungen. Die Mitglieder beider Vereine verstanden sich bestens und verbrachten gemeinsam einen abwechslungsreichen und geselligen Tag.
Ein herzlicher Dank gilt Rosemarie Weckmer, die den Ausflug vorbereitet und organisiert hatte sowie Elfriede Lösch, die während des Tages die organisatorischen Fäden in der Hand hielt und für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Am späten Nachmittag trat die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise nach Untermeitingen und Klosterlechfeld an. Der geplante Tagesablauf führte von der Abfahrt am Maibaum über den Kreislehrgarten und das gemeinsame Mittagessen bis zur Führung in der Genussmanufaktur und der Rückkehr am Maibaum Untermeitingen.
Während der Führung bot sich der Gruppe ein weiter Blick über Bad Grönenbach und die Allgäuer Landschaft.In der Allgäuer Genussmanufaktur durfte neben dem Handwerk auch der Genuss nicht fehlen.
Kräuterwanderung vor dem Pfingstwochenende 2026
Die Gruppe traf sich am sonnigen Freitag unter der fachkundigen Leitung von Frau Höslmeier-Bauer an den Lechheideflächen Höhe Hurlach. Es ist eine wahre Freude, wie viel Grün im ausgehenden Frühjahr angeschaut und gesammelt werden kann.
Gruppe wandert im Grünen.
Die meisten Pflanzen sind kulinarisch und zu Heilzwecken verwendbar. Dies wurde von der Führerin kurzweilig und mit „Augenzwinkern“ erläutert. Die Brennnessel kann ohne Reizung nur sammeln, wer reinen Herzens ist!
Junge Triebe von Linden, Lärchen und Fichten können als Salatbeigabe, für Honig und Bäder genutzt werden. Die Vielfalt der Nesseln, Breitwegerich, Spitzwegerich, Karde und viele weitere Pflanzen wurden erläutert. Auch die mit Vorsicht zu behandelnden Pflanzen wie Bärenklau und Tollkirsche wurden an ihren natürlichen Standorten gezeigt.
Ferner wurde Blühendes wie das Bitterkraut, Enzian und das Knabenkraut gefunden. Bei einer kurzen Rast am Lechufer gab es ein Stück selbstgemachter Kräuterpizza mit Schorle aus Löwenzahnsirup zum Probieren. Es war ein kurzweiliger Nachmittag, der allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefallen hat.
Rast mit Kräuterpizza mit Schorle aus Löwenzahnsirup
Wir wollen dies gerne einmal im Sommer oder Frühherbst, wenn andere Kräuter ihren Höhepunkt haben, wiederholen.
Baden-Württembergische Landesgartenschau in Ellwangen an der Jagst
Vom 24.4. bis 4.10.2026
Ellwangen bietet eine einzigartige Kombination aus Geschichte und Natur, die zum Entdecken und Erleben einlädt. Der historische Stadtkern, das Schloss und die Kirchen, liegen inmitten der Wälder und Seen der Ostalb und an der Jagst. Zur Landesgartenschau 2026 wird sich unsere schöne Stadt in ein blühendes Paradies verwandeln. Entdecken Sie Ellwangens natürliche Schönheit, die Gärten und Parks und genießen Sie, wie wir Ellwangen an die Jagst bringen.
Obst- und Gartenbauverein erfüllt Jubiläumsversprechen
Trotz strömenden Regens packten sie kräftig mit an: Mitglieder des Obst-und Gartenbauvereins Untermeitingen, unterstützt von Kindern, Helfern und Mitarbeitern des Bauhofs, setzten am alten Sportplatz sechs Esskastanienbäume und rund 1000 Tulpenzwiebeln entlang der Gartenstraße in die Erde. Damit hat der traditionsreiche Verein sein Versprechen eingelöst, das er anlässlich seines 125-jährigen Jubiläums im Mai dieses Jahres gegeben hatte.
Zum besonderen Anlass hatte der Obst- und Gartenbauverein vom Kreisverband eine Spende in Höhe von 400 Euro erhalten. Dieses Geld wurde, wie vom Vorstand angekündigt, vollständig in eine nachhaltige Pflanzaktion im Gemeindegebiet investiert. Die Gemeinde Untermeitingen unterstützte das Vorhaben großzügig, verdoppelte den Betrag mit einem eigenen Zuschuss und stellte zudem Mitarbeiter des Bauhofs zur Seite.
„Wir wollten mit dieser Aktion etwas Bleibendes schaffen – etwas, das wächst und über viele Jahre Freude bereitet“, erklärte die Vereinsvorsitzende Rosemarie Weckmer. Die Wahl fiel bewusst auf Esskastanien, die nicht nur ökologisch wertvoll sind, sondern auch das Ortsbild bereichern. Ergänzt werden die jungen Bäume durch ein buntes Band aus Tulpen, das im kommenden Frühjahr die Gartenstraße in ein farbenfrohes Blütenmeer verwandelt.
Trotz des ungemütlichen Wetters herrschte bei der Pflanzaktion eine fröhliche Stimmung. Kinder schaufelten eifrig Erde, Vereinsmitglieder kümmerten sich um die Bäume, und die Helfer des Bauhofs sorgten für fachgerechtes Einsetzen und Absichern der Pflanzen. „Das zeigt, wie stark das Gemeinschaftsgefühl in Untermeitingen ist“, betonte Bürgermeister Simon Schropp.
Tipps für November
Gemüse
• Gemüsebeete und Grüneinsaaten ab und zu durchjäten, bevor Unkrautsamen ausfallen
• Erst bei kaltem Boden umgraben
• Eingelagerte Tomaten laufend durchschauen und schnell aufbrauchen
• Bei Frostgefahr Spätherbstkulturen wie Zuckerhut oder Spätkohl, abdecken
Obstgarten
• Mit dem Winterschnitt kann jetzt begonnen werden. Hierbei auf kranke Baumteile achten und diese weg- bzw. ausschneiden
• Obstlager kontrollieren und faulige Früchte aussortieren
• Obstgehölze in Kübeln dürfen auch über Winter nicht austrocknen
• Leimringe an Obstbäume überprüfen
• Baumstämme zum Schutz vor Frostschäden weiß anstreichen
• Steckholzvermehrung kann jetzt erfolgen, z.B. bei Beerensträuchern
Ziergarten, Balkon und Terrasse
• Wasserbecken und Teiche winterfest machen
• Wasserleitungen entleeren um Einfrieren zu vermeiden
• In rauen Lagen Rosen anhäufeln
• Flächen, die im Frühjahr zur Neuanpflanzung vorgesehen sind, bei schweren Böden spatentief umgraben
• Gartenwerkzeuge säubern, fetten und trocken lagern
• Eisfreie Vogeltränken bereitstellen
• Nistkästen reinigen und aufhängen
Tipps für Oktober
Gemüse
• Blatt-, Wurzel- und Kohlgemüse vor starken Reifnächten schützen
• Die letzten Fruchtgemüse wie Tomaten, Gurken, Zucchini abräumen
• Letzte Kräuter schneiden
• Wintersteckzwiebeln stecken, dann gibt es „Frühlingszwiebeln“ im April
• Weiterhin auf Unkraut achten, nichts aussamen lassen!
Obstgarten
• Bäume vollständig abernten und Fallobst auflesen
• Falllaub beseitigen und kompostieren
• Baumscheiben unkrautfrei halten
• Spätestens Anfang des Monats Leimringe an Obstbäume anbringen
• Wurzelnackte Obstgehölze können jetzt gepflanzt werden
• Himbeer- und Brombeerruten aufbinden
• Feld- und Wühlmäuse bekämpfen
Ziergarten, Balkon und Terrasse
• Pflanzung wurzelnackter Gehölze und Rosen
• Bei niederschlagsarmer Witterung besonders die Immergrünen bis zum Beginn dauerhafter Fröste regelmäßig wässern
• Kübelpflanzen, je nach Frostempfindlichkeit, ins Winterquartier umziehen
• In schneereichen Lagen Rückschnitt der Staudenpflanzungen - Ansonsten Samenstände stehen lassen:
Vögel ernähren sich davon und Insekten überwintern in den Stängeln
• Frostempfindliche Zwiebel- und Knollenpflanzen (Gladiolen, Dahlien) ausgraben, reinigen und über Winter trocken und frostfrei lagern
• Blumenzwiebeln von Frühblühern als erste Nektarquelle für Insekten stecken
• Ab Mitte des Monats herbstliche Grabbepflanzung setzen
• Winterquartiere für Igel einrichten
Tipps für September
Gemüse
Tomaten an der Spitze weiter ausgeizen; Blätter mit braunen Stellen laufend entfernen; beschädigte, geplatzte Tomaten frühzeitig ernten, bevor Fäulnis einsetzt
Kohl- und Rettichbeete locker und feucht halten, das bremst die Erdflöhe
Lauch anhäufeln
Unkraut entfernen
Noch Herbstsalate und Knoblauch pflanzen, Knoblauch braucht den Kältereiz des Winters um Zehen auszubilden
Schnecken bekämpfen, am besten in der Dämmerung, vor allem bei feuchter Witterung
Obst
Erdbeerbeete von altem Laub säubern, Ausläufer entfernen
Beschädigte und faulende Früchte (Apfelwickler, Monilia bei Zwetschgen) auspflücken, Fallobst auflesen
Leimringe gegen den Frostspanner enlegen
Empfindliche Gehölze wie Kiwi und Walnuss schneiden
Nicht benötigte Bodentriebe bei Johannis- und Stachelbeeren herausschneiden
Brombeeren auf ca. 4 – 6 Jungtriebe pro Strauch auslichten
Ziergarten, Balkon und Terrasse
Teilen und Umpflanzen vorhandener Stauden, pflanzen neuer Stauden
Angießen ist auch bei kühleren Temperaturen erforderlich
Frühjahrsblühende Zwiebelpflanzen setzen
Pflanzzeit für wurzelnackte Pfingstrosen
Stiefmütterchen und Hornveilchen für das kommende Frühjahr auspflanzen